Montag, 3. Februar 2014

Howart Ph. Lovecraft - „Die Katzen von Ulthar“

ISBN: 3-518-39255-7

Lovecraft - so ganz neu war mir der Name jetzt nicht aber, wenn ich behaupten würde, dass ich ihn gut kenne und schon viel von ihm gelesen habe wäre das auch eine glatte Lüge. - Ich bin also komplett unbedarft an diese Lektüre heran gegangen und dabei habe ich mehrere kleine Erzählungen vorgefunden:
Die Katzen von Ulthar – Die Geschichte berichtet von einem Ort, durch den Reisende kommen. Daraufhin verschwinden über Nacht sämtliche Katzen. Man macht die Fremden dafür verantwortlich.
Das weiße Schiff – Die Erzählung mutet wie ein Reisebericht an. Jede neue Küste lockt mit tollen Orten. Doch was man an der eigenen Heimat hat wird dabei vollkommen, vergessen.
Celephais liest sich irgendwie Wie eine Drogenfantasie. - Da sucht jemand nach dieser ominösen Stadt und findet sie doch nur in seinen Träumen.
Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath - Carter unternimmt eine gefahrvolle Reise. Er sucht nach der Stadt Kadath und gerät dabei nicht nur einmal in Lebensgefahr oder Gefangenschaft. Zum Schluss stellt sich dann aber doch heraus, dass alles nur ein großer Traum war. Aber bis zu diesem Zeitpunkt ist es ein langer und gefährlicher Weg.
Der Silberschlüssel - Carter hat in dieser Erzählung seine Fähigkeit zu träumen verloren. Im Augenblick größter Verzweiflung darüber, richtet er sein Haus aber wieder her und findet bei Aufräumarbeiten eine Schlüssel in einer Holzkiste. Dieser Schlüssel ist für ihn der Weg zurück ins Land der Träume.
Durch die Tore des Silberschlüssels - Die letzte Geschichte in diesem seltsamen Reigen. Im Prinzip eine Fortsetzung der vorangegangenen Geschichte. Carter geht mit Hilfe des Schlüssels auf eine Traumreise, von der er so bald nicht zurückkehrt. Sein Vermögen soll aufgeteilt werden und sein Schicksal wird diskutiert.

Also rein vom Schreibstil her, war das mal wirklich keine leichte Kost. Lange Schachtelsätze, komplizierte Wortwahl und seltsame Namen für Orte und Wesen haben mir das Verständnis hier ganz schön erschwert. Aber ich habe mich durchgebissen und bin mit purer Fantasie belohnt worden.
Von der Fantasie war ich gefesselt und vom komplizierten Schreibstil etwas abgestoßen. Eine Leseempfehlung kann ich hier auch nicht so ohne Weiteres geben. Zumal das Buch auch neu nicht mehr zu bekommen ist.

Eine Leseprobe ist jedenfalls wieder auf meiner Website zu finden. So bekommt man zumindest vom Stil her einen kleinen Eindruck.


Wir lesen uns!