Dienstag, 19. November 2013

John F. Dean - „Im Namen des Wolfes“

ISBN: 3-434-53060-6

Ein seltsames Buch irgendwie. Ich meine, der Titel verspricht wirklich Spannung, aber am Ende blieb bei mir nur die Frage, was mir der Autor jetzt hier eigentlich erzählen wollte...
Im Prinzip spielt sich die Geschichte in einem Küstendorf ab. Die Zeiten ändern sich, da die jungen Leute lieber in die Stadt gehen und die Traditionen langsam aber sicher ihren Wert verlieren.
Ein Mädchen wächst hier auf. Die Mutter ist stark depressiv, aber das Mädchen kennt es nicht anders und kann durchaus damit umgehen. Aber auch das Mädchen hat gesundheitliche Probleme. Seltsame Schmerzen machen ihm zu schaffen.
Die Tante will sie zu sich in die Stadt nehmen. Die Ärzte hier sind besser ausgebildet und können auch mehr machen. Doch die Tante verschwindet spurlos und wird nie wieder gesehen.
Das Mädchen erträgt seine und die Schmerzen der Mutter weiter und ist gleichzeitig dem Vater eine Hilfe. Auch, als sich die Mutter das Leben nimmt. Dann will sie von sich in eine Klinik, aus der sie aber ausbricht, als sie wieder nach Hause will.

Alles ist leicht blumig, fast ausschweifend geschrieben. Das ist wohl der Stil des Autors. Und es hat sich ja auch gut lesen lassen. Allerdings hat mri die fesselnde Handlung doch sehr gefehlt. Das Buch hatte irgendwie nichts zu sagen. Meiner Meinung nach war es weder Fantasy noch Roman. Vielleicht ne Erzählung....

Geld hierfür ausgeben, lohnt sich definitiv nicht. Und ich bin wirklich heilfroh, dass ich es als Ebook gelesen habe. So verbraucht es nicht mal mehr Platz in meinem sowieso überfüllten Bücherregal.

Eine Leseprobe findet ihr, wie gehabt, auf meiner Website...


Wir lesen uns!