Montag, 16. September 2013

Mia Morgowski - „Kein Sex ist auch keine Lösung“

ISBN: 978-3-499-24838-2

Also, im Normalfall ist das ja nicht wirklich mein Genre, was ich immer so lese. Doch eine Kollegin hat mir das alles so schmackhaft gemacht, dass ich das Abenteuer eingegangen bin.

In dem Buch erzählt Tom Moreno von seinem Leben als Aufreißer. Er macht dem Leser sein Prinzip klar und legt in alles noch eine lustige Note.
Doch dann gerät er an Elisa. Mit ihr läuft alles so ganz anders, als des Tom geplant hat. Das erste Date läuft quasi schief. Dann kommt sie überraschend zu ihm, muss nach dem Sex aber unbedingt wieder nach Hause. Und als er auf Geschäftsreise ist, kann er sie nicht erreichen und sie meldet sich auch nicht.
Tom gibt nicht auf, lässt sie, entgegen seiner Grundsätze, auch bei ihr einziehen. Er verflucht es und will sie wieder los werden. Und als er sie wieder los ist, fehlt ihm etwas in seinem Leben. Er will sie zurück, scheitert aber an unvorhergesehenen Gegebenheiten und ist auf einmal ein sehr unglücklicher Mann. Das er seinen Job zu verlieren droht, erschient da nur nebensächlich zu sein.

Oh man, das eine weibliche Autorin, so über einen Mann schreiben kann, ist schon witzig. Aber das Männer am Ende auch nicht viel anders als Frauen sind, hätte ich jetzt so nicht gedacht.
Vor allen Dingen hat es mich überrascht, dass mich ein Thema so fesseln kann. Das Buch hatte ich nun wirklich in Rekordzeit durch. Was allerdings auch an der vielen Zeit, aufgrund der Krankschreibung, liegen kann.
Und so schmalzig war das Buch jetzt gar nicht. Eher lustig, denn das Liebeschaos war mal wirklich mit Missverständnissen gespickt.
Da es sich hier um ein papiernes Buch gehandelt hat, muss ich sagen, dass Schriftgröße und Seitenaufteilung sehr augenfreundlich waren. Ich habe die restlichen 200 Seiten quasi am Stück gelesen.

Wirklich gelungen, das Buch. Deswegen findet ihr auch die Leseprobe, wie üblich, auf meiner Website.


Und in diesem Sinne: Wir lesen uns!