Donnerstag, 5. September 2013

Jim Butcher - „Grabesruhe“

ISBN: B-004-X2X46-8

Dieses Buch fing wirklich stark an. - Aber am Ende doch nur, um dann auch stark nachzulassen. So ist zumindest mein Eindruck. Das Buch war für meinen Geschmack zu sehr Krimi und dafür aber zu wenig Fantasy.

Harry Dresden ist ein Magier. Vor nicht allzu langer Zeit hat er eine Praxis eröffnet und kämpft nun gemeinsam mit seinem Freund Michael gegen das Böse.
Hier bekommt er es mit einem Wasen zu tun, was die Menschen mit Alptärumen quält und so weit schwächen kann, dass diese dann auch sterben. - Auch Harry selber wird von ihm gequält und um einen Großteil seiner magischen Energie gebracht.
Bevor noch mehr Menschen diesem Dämon zum Opfer falle, will er es zur Strecke bringen. - Was in seinem geschwächten Zustand kein leichtes Unterfangen ist.
Harry Dresden und sein Freund Michael bekommen es nicht nur mit jeder Menge Vampiren zu tun, sondern auch noch mit Lea, Harry seiner Patentante, die ihn unbedingt besitzen möchte.

Wie schon gesagt, das Buch steigt wirklich stark ein. Gleich zu Anfang ist das Leben vieler Säuglinge in Gefahr, weil ein nicht ganz so harmloser Geist ihnen ein Schlaflied singt. Doch dann lässt die Spannung stark nach.
Das Buch ist aus der Sicht von Harry Dresden geschrieben. Er berichtet quasi von seinen Handlungen und Erlebnissen. Das aber stellenweise so ausführlich und detailreich, dass die Spannung verpufft und insgesamt alles fast langweilig wird.
Was die Einfälle für die Dämonen und Handlungen angeht, da war durchaus jede Menge Fantasie vorhanden. Die wurde dann aber leider total zerredet.
Naja, damit hat sich die gesamte Reihe hier für mich erledigt. Denn für die paar Seiten habe ich mal wirklich extrem lang gebraucht. Der Stoff hat nicht mal Lust aufs Lesen gemacht....

Schade um den Stoff. Den hätte man wirklich viel besser verwenden können. Hier ist er jedenfalls verschwendet.


Wir lesen uns.