Montag, 1. Juli 2013

Ich träume...

... von einem Leben in Zufriedenheit
... von einem Leben in innerer Ausgeglichenheit
... von einem Leben ohne innere Qualen
... von einem Leben in finanzieller Sicherheit
... von einem Leben voller Gerechtigkeit
... von einem Leben in dem ich meine Talente auch nutzen kann

Ja, ich gebe es zu, ich träume von einem anderen Leben als ich es gerade führe....

Was hab ich denn?
Ich habe einen Job, der mich unzufrieden macht, der mich auf Dauer zerstört - so denke ich jedenfalls. - Ich verdiene einen Hungerlohn, soll aber Strecken fahren, die jenseits von Gut und Böse sind, wenn man das mal in Relation zu meinem Lohn setzt.

Ja, ich würde meine Talente gern nutzen. - Aber mein Talent ist eine brotlose Kunst. Gut, ich schreibe hier und da einen Text, ein Gedicht oder habe unzählige Pläne für Romane im Kopf. Aber was nutzt es mir denn, wenn ich die Ideen habe. Am Ende finde ich ja doch nicht die notwendige Muse das alles mal auszuformulieren und zu Papier zu bringen. Denn immer, wenn ich denke, jetzt bin ich mal innerlich ruhig und kann mich mal auf was anderes konzentrieren, kommt ein Anruf, alles wird umgeschmissen, alles ist anders, ich muss das Gute gegen das Böse austauschen....
Ich mache ja Zugeständnisse. Ich bin ja bereit, einige Sache zu akzeptieren, aber hey, ich muss mich doch nicht vollkommen aufgeben.... oder?

Kann es jetzt nicht einen Schlag tun und ich habe einen kontinuierlichen Job... ein Einkommen von dem man auch LEBEN kann und nicht nur gerade eben so existieren... 

Ja, ich gebe es zu. Ich habe schon vor 20 Jahren von einem Leben als Autorin geträumt. Schreiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist, für Ideen und Inspirationen nur so überschäumen und erfolgreich sein.
Nein, ich will keine Millionen verdienen... ich will nur endlich irgendwie zufrieden sein können....