Mittwoch, 1. Mai 2013

Sonntagsspaziergang am 28.04.2013

Mir ist schon bewusst, dass wir heute bereits den 1. Mai haben. - Aber hey, unter dem Alltag kam ich die zwei Tage irgendwie zu nichts!!! Lag wohl auch daran, dass ich gleich am Montag einen Termin der übelsten Sorte hatte....

Jedenfalls sind wir an besagtem Sonntag wieder einmal in den "Hainich" gefahren. - Der hat ja von der UNESCO den Titel "Weltnaturerbe" verliehen bekommen. Im Zuge dessen, wurden viele verschiedene Wanderwege angelegt, mit verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden.

Wir sind an diesem Tag den "Bummelkuppenweg" gelaufen. Eigentlich ist der 7 Kilometer lang, aber wir haben dann zum Ende hin doch die Abkürzung genommen, die dann allerdings einen sehr steilen Anstieg mit sich gebracht hat. 

Hier ein paar Fotos:

Der Ort nennt sich "der steinerne Tisch" und ist im Grunde schon etwas älter.
Als der Weg, den wir gelaufen sind, noch eine Reiseroute für Postkutschen und Pferdfuhrwerke war, wurden hier Pferde umgespannt und unter gestellt, die Reisenden konnten sich von den Strapazen der Reise erholen.
Auch heute kann sich der Fuß des Wanderers hier erholen und man kann sein Kehrpaket auspacken und verzehren.

Entstanden ist dieses Kreuz am Ende des 15. Jahrhunderts. - Es weicht in seiner Darstellung von dem damals üblichen Bild eines Kreuzes ab.
Der Anlass der Entstehung ist unbekannt. Man denkt aber, dass es sich um ein Sühnekreuz handelt.
1972 wurde das Kreuz von seinem Standort entfernt. Man wollte es vor der Zerstörung durch die Truppenübungen schützen. Erst 1996 kam es wieder an seinen Standort zurück.

Der Prinzenstein
Es handelt sich hier nicht mehr um das Original, sondern um eine Nachbildung. Ob es wirklich schon immer so ein Obelisk war, kann man nicht sagen. Man entschied sich für diese Form, weil so ein Obelisk öfter als Form für einen Gedenkstein verwendet wurde.

Die Betteleiche - über 1000 Jahre alt soll sie sein.
Die Sage erzählt, dass Mönche, die ja wegen ihrem Eid nichts besitzen durften, die Eiche kastenförmig aushöhlten. Hier konnten die Leute ihnen Speisen spenden, für ihre Dienste an den alten und kranken der umliegenden Dörfer.
Wind und Wetter sorgten für das heutige Aussehen.

Unweit der Betteleiche war ein Imbiss. Dazu gehörte auch diese Toilette. (Also ich finds goldig)

Mitten im Wald stieg einem dann dieser typische Geruch in die Nase. Der Bummelkuppenweg führte durch riesige Bärlauchfelder.... Was ein Duft!!!!!

Der Frühling... frisch und jung hing er an jedem Zweig


Auch wenn das Wetter durchaus noch sonniger hätte sein können, so hatten wir doch einen wirklich bewegungsreichen Tag. - Und als wir wieder zu Hause waren, gab es die dicken fetten Kuchenstücke, an der Geburtstagstafel meiner Frau Mutter. :-)