Montag, 22. April 2013

Boris Koch - „Der Drachenflüsterer“


ISBN: 3-453-52492-6

Erst als ich das Buch schon ein Stück weit gelesen hatte, wurde mir bewusst, dass es als Kinderbuch deklariert wurde. Aber irgendwie übte es auf mich eine Faszination aus, ähnlich wie bie Harry Potter. Und dann wurde die Handlung immer packender und ich kam kaum noch davon los.

Ben lebt in Trollfurt. Seine Mutter trinkt und der Vater gilt als verschollen. Ben ist also schon immer mehr oder weniger sich selbst überlassen. So zieht er nach dem Tod seiner Mutter einfach in ein leer stehendes Haus. Hier träumt er seinen Traum von einer Zukunft als Drachenritter.
Doch der neue Mienenbesitzer vertreibt ihn aus dem Haus. Ben zieht in eine Höhle.
Doch eines Tages wird er des Mordes bezichtigt. Er muss fliehen.
Auf der Flucht begegnet er einem Drachen, der gerade ein Flügel verloren hat. Entgegen allem, was man ihm gelehrt hat, wollte der Drache die Jungfrau nicht fressen, sondern retten. Der Drache ist nicht böse und auch von keinem Fluch besessen. - Die beiden setzen ihre Flucht gemeinsam fort und Ben entdeckt sein Talent.
Doch Ben hat nicht nur einen besonderen Draht zu Drachen, sondern will auch den wahren Mörder finden. Er fliegt zurück nach Trollfurt und kann alles aufdecken.

Einfache Wortwahl, fließend geschrieben und so richtig packend. Einmal angefangen konnte ich kaum noch unterbrechen. Und wenn ich dann doch mal unterbrechen musste, war das eine reine Qual.
Der Wiedereinstieg war denn immer einfach. Eins fix drei war ich wieder in der Handlung drin. Der Film lief unverzüglich wieder an, in meinem Kopfkino, und die Welt um mich herum war vergessen.
Genau so, wie in gutes Buch eben sein muss. Echt, so könnten wirklich alle Bücher sein, dann wäre wenigstens ab und zu mal etwas zu 100% in Ordnung.

Eine Leseprobe gibt es auf meiner Website. Natürlich nur bei Interesse. Dann Fantasy sollte man schon mögen.

Wir lesen uns!