Dienstag, 7. August 2012

Rebecca James - „Die Wahrheit über Alice“


Bei Lovelybooks gab es eine Lesung mit diesem Buch. Die Autorin stellte es vor, und ich war richtig heiß darauf, eines der Exemplare zu gewinnen. Foruna war an diesem Tag aber leider nicht mit mir. - Also habe ich es mir dann von Dshini gewünscht, lies es dann eine geraume Weile imRegal stehen und habe es nun endlich gelesen.

Man könnte Alice als die Schulschönheit bezeichnen. Sie bekommt, was sie will, hat viele Freunde und ignoriert die, die sie nicht mag. Für Katherine ändert sich das eines Tages, als Alice sie auf ihren Geburtstag einlädt. Eine Absage lässt Alice nicht zu und Katherine tut es gut, wieder Kontakte zu haben.
Zwischen den Mädchen scheint sich eine echte Freundschaft zu entwickeln. Doch Alice kehrt mehr und mehr ihre bösartige Seite heraus und nutzt sogar Katherine ihre Vergangenheit, um ihre Hiebe zu landen.
Es kommt, wie es kommen muss. Katherine wird es zu heftig und sie kündigt Alice die Freundschaft. Das jedoch, akzeptiert Alice nicht. Ihre Spielchen werden immer heftiger und bösartiger. So lang, bis gleich mehrere Leben zerstört sind.

Ich kann gar nicht glauben, dass ich dieses Buch so lang einfach habe liegen lassen können. Denn nun, wo ich es gelesen habe, brauchte es nur zwei Abende und schon war ich wieder auf der letzten Seiten. Eigentlich schade, weil doch so einige fragen offen geblieben sind. Aber gehört das nicht auch so, bei einem guten Thriller?
Obwohl ich ja nicht das Gefühl hatte, dass ich einen Thriller lese. Das Ganze war nämlich aus der Ich-Perspektive geschrieben. Dadurch hat es sich gleich ganz anders lesen lassen. Richtig flüssig. Nur das Kopfkino, wie sonst, wollte sich nicht einstellen. Kein Film, der vor meinem geistigen Auge ablief...
Gestolpert bin ich lediglich über die verschiedenen Ereigniszeiten. Von einem zum anderen Kapitel ist Katherine in ihrer Vergangenheit oder Zukunft. - Aber auch das war nach dem zweiten oder dritten Sprung kein Störfaktor mehr.
Fakt ist mal, es handelt sich hier nicht unbedingt um ein Buch für Jedermann. Männer zum Beispiel, dürften diese „Mädchenstory“ durchaus langweilig finden. Aber die weiblichen Leser könnten durchaus so gefesselt sein wie ich es war. - Vielleicht könnt ihr es ja irgendwo ausborgen. In dem Fall müsst ihr euch nicht ärgern, wenn es dann doch nichts für euch ist...

In diesem Sinne... bleibt in den Seiten!
Eine Leseprobe gibt es, wie immer, auf meiner Website!

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