Helft ihr mir nen Wunsch zu erfüllen?


I LOVE DHINI!!!!

Dienstag, 26. April 2011

Neues von der Handarbeitsfront

Wir ihr sehen könnt, ist dies mein Riesenstickbild. Nach etwas mehr als 3 Jahren habe ich es dann doch endlich einmal fertig stellen können:


Bitte lasst euch nicht von dem grünen Rand stören. Das ist nichts weiter als der vorgesteppte Saum für das Bild. Zum Schluss soll das alles ja ein Kissen werden.

Montag, 25. April 2011

Auszahlungen 16. Kalenderwoche

Bevor ich ins Bett verschwinde und das Osterwochenende am "kleinen PC" bei einem erneuten Schreibversuch ausklingen lasse, möchte ich euch meine finanzielle Ausbeute dieser Woche zeigen.

Hierzu sei angemerkt, dass ich eine Website names Pico Profit ausprobiert habe. Dazu habe ich einmal zehn US-Dollar investiert, welche ich mir am Ende der Woche wieder mit habe auszahlen lassen.





In dieser Woche habe ich aufgrund alter Erfahrungen auf eine neue Website gewechselt. Die eventuellen Ergebnisse gibt es dann nächste Woche.

Weiterhin habe ich wie gewohnt eine Auszahlung von Investrecord erhalten:


Bin mal gespannt, ob ich meinen kleinen Erfolg von dieser Woche in der nächsten Woche noch ausbauen kann. Schön wäre es ja. Und wenn ich nie zu lang bei einem Anbieter bleibe, liegen meine Chancen hier auch ganz gut.

Mittwoch, 20. April 2011

4 Tage Spätschicht

Nun will ich auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Ja, ich lebe noch und es geht mir relativ gut.

Am Montag hing ich arbeitstechnisch noch in der Luft und wusste nicht, ob und wann ich einen neuen Einsatz bekomme. Und dann geht es ja auch immer darum, wo man landet und wie die Leute dort sind.
In dieser Woche darf ich eine Spätschicht machen. Allerdings liegt der Arbeitsort 60 km entfernt. Unterwegs sammle ich noch eine Kollegin ein, die auch mitfährt.
Mal ehrlich. Finanziell und stundentechnisch ist dieser Job ein Desaster. Wir bekommen nur 7 Stunden am Tag und alle vier Tage ist der Tank leer. Ich habe in der Zeitfirma schon angerufen und gesagt, dass das auf Dauer so nicht geht. Nicht nur, dass die Fahrerei auch nicht spurlos an mir vorüber geht, auch der Job selber ist mehr was für Männer.
Wir sortieren Federn. Aber nicht etwa kleine Federn. Nein, das sind Federn die an den Stoßdämpfern dran sind. Da gibt es schwere und leichtere. Die schweren haben wir zum Glück nicht sooooo oft. Aber auch die leichten haben es in sich, wenn man 5000 Teile am Tag schaffen muss. Aber wir sind zu viert. Also kommen pro Person so 1250 Teile. Neben dem Papierkram und dem ganzen Bürokram.

Allerdings ist die Firma alles andere als schön. Nicht nur, dass es in der Fabrikhalle ähnlich wie in einer Sauna ist. Keine zehn Minuten in der Bude drin, steht man schon im eigenen Saft und muss dann auch noch arbeiten.
Ich nehme am Tag 1,5 Liter Trinken mit und nehme zwischendurch auf der Toilette immernoch einen großen Hieb Leitungswasser, damit ich den Tag überstehe.
Mit der Toilette geht es weiter. Das ist ein reiner Männerbetrieb. Das heißt, dass wir Frauen in die Büroetage müssen, wenn wir mal müssen. Die wird aber irgendwann auch abgeschlossen. Die letzte Stunde müssen wir also ohne Toilette auskommen. Das heißt: nichts ist mit vor der Fahrt noch mal auf die Toilette. - Aber so oft muss ich gar nicht. Ich schwitze die Flüssigkeit schon raus.
In der Pause geh ich mit meiner Kollegin, die ich mitnehme immer raus, an die Luft. Das ist immer richtig herrlich, wenn man mal wieder etwas Sauerstoff tanken kann. - Allerdings stehen da nicht etwa Bänke. neeeeee, sowas gibt es nicht in der Firma. Nix is mit Pausenareal im Freien. Nur der stickige Pausenraum is da. - Wir haben uns dann auf die Wiese gesetzt, die da ist. Das ist natürlich auch nicht gern gesehen, weil das ja nicht gut aussieht. - Mal ehrlich, ich gehe auch heute und morgen wieder auf die Wiese. Ich bin nur Leiharbeiter und es kann nur gut für mich sein, wenn die mich aufgrund dessen wieder abmelden. BASTA

So, jetzt werde ich im Schlafzimmer noch ein paar Wollmäuse jagen und kurz durchsaugen und dann noch etwas vorm TV oder so sticken. Oder drausen. Bald ist mein Großprojekt fertig. Das Bild zeige ich euch dann auf jeden Fall. 
Das nächste ist auch schon vorbereitet. Das wird dann eine Weihnachtsüberraschung. Also kann ich das hier nicht veröffentlichen. Sonst ist das ja keine Überraschung mehr. *grins*

Dienstag, 19. April 2011

Auszahlungen 15. Kalenderwoche

Ich hab ja zur Zeit nur Investrecord als Anbieter, mit dem ich ein klein wenig Geld mache. Dafür zahlt der aber nach wie vor recht zuverlässig aus.


Ich werde jetzt mal etwas auf Risiko gehen und mein Glück auch mal bei anderen Anbietern versuchen.  Die kann man allerdings immer nicht wirklich lang nutzen. Aber wenn ich vorsichtig bin und es bei keinem übertreibe, kann ich da wieder eine Kleinigkeit gut machen.
Schaun wir mal. Den ersten habe ich jedenfalls seit eben in Benutzung.

Donnerstag, 14. April 2011

Die 14. Kalenderwoche

Oh man, das war ne Woche. Gezeichnet von Hoch´s und Tief`s. - Wobei, eigentlich typisch für einen Leiharbeiter... mal weiß man wie es weiter geht und dann gibt es eben auch Tage, da hängt man in der Luft und hat keinen Plan, wie es weiter geht.

Also, von Montag bis Mittwoch war noch alles klar geregelt und meine Welt war in Ordnung. Ich habe Urlaubsvertretung für den Wareneingang gemacht. Den Job kannte ich und mir ging es gut damit. Er macht und machte auch Spaß und ich war voll in das QS-Team integriert.
Am Mittwoch wurde mir dann kurz gesagt, dass ich Donnerstag und Freitag mit dem Reinhard noch parallel laufen soll. Uff... war das eine Erleichterung. Ich hatte  echt schon einen riesigen Schiss, dass ich mal wieder zwangsweise zu Hause bleiben  musste. - Zumal der QS-Chef mir gegenüber schon zugegeben hat, dass er mich nicht hergeben möchte. An der Stelle war ich wieder kurz davor, puderrot anzulaufen.

Am Freitag habe ich dann zwischen Tür und Angel erfahren, dass ich doch abgemeldet bin. Oder vielmehr sagte man mir, dass man mich abmelden muss. - Man war ich sauer. Ich dachte echt, dass mich dieser QS-Mann mal eben eiskalt angelogen hätte.
Wie sich rausgestellt hat, wurde über meine Abmeldung ohne die QS entschieden. Ich sollte Bauernopfer werden im Kleinkrieg der Chefetage.
Ein unerwarteter Führsprecher ist dann aber für mich noch in die Presche gesprungen. Sie wollten mich unbedingt behalten. Man versuchte mich also woanders unterzubringen. Das heißt, in der Produktion irgendwie. Das gelang ja auch. Und dann sollte ich ausgerechnet in der Nachtschicht anfangen. - Ok, dachte ich so bei mir. Ich werde es wenigstens versuchen. Und wenn es nur darum geht, meinen guten Willen zu zeigen.

Das Wochenende war dann doch recht unruhig. An Entspannung und Abschalten war da nicht zu denken. Ich und Schichten... und dann in der Produktion und dann auch noch direkt an der Lackanlage... genau da, wo ich im letzten Jahr schon einmal abgekackt bin... man ey.

Samstag und Sonntag nach der Feier

Blos gut, dass es solche Einrichtungen wie ein Taxi gibt. F. hatte am Freitag dann aber auch runde Schuhe an... Man sollte ja über so etwas nicht lachen, aber er ist dann immer so tolpatschig. Und jedes zweite Wort ist dann "Bett" bei ihm. - Im Taxi jedenfalls hat er sich dann fast um Kopf und Kragen geredet. Der Taxifahrer wusste schon gar nicht mehr, was er au diese Äußerungen noch antworten sollte. ich saß hinten und habe mich fast scheckig gelacht.
Zu Hause gab es dann das übliche Spielchen. F. wollte noch ein Bier trinken, hat es am Ende dann aber doch nicht geschafft.

Am Sonnabend war in Eisenach, bei uns ganz in der Nähe, der Sommergewinn. An dem Tag in der Stadt noch einmal was erledigen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ich, bzw. wir, haben unsere Besorgungen auf die großen Einkaufsdinger begrenzt. Da musste  ich zwar dann auch mehrere Anläufe machen, aber ich habe doch noch alles bekommen.
Am Nachmittag haben wir mit dem Motorrad eine Runde gedreht und iin unserem Lieblingsimbiss etwas gegessen. Die Sonne hat so herrlich geschienen, das man sich schon wie im Sommer vorkam. Einfach nur herrlich.
Am Abend haben wir dann mit meinem Bruder etwas gefeiert. er hatte ja an diesem Tag Geburtstag und die Eltern sind woanders hin gefahren. Irgendwo kann einem das schon leid tun für den Jungen. Wenn ich als Großcousine an dem selben Tag schon einlade, dann lade ich in dem Fall den Sohn wenigstens  mit ein. Dann eben ne Doppelfeier... Aber meine Familie war diesbezüglich schon immer anders als die anderen.

Am Sonntag waren wir dann mit Schwager und Schwägerin noch einmal unterwegs. Erst sind wir mit dem Hund eine Runde gelaufen. Dabei hat mir F. ein Fleckchen Erde gezeigt, dass ich noch nicht kannte. Die Sorga, nennt man das. Da sollen zwei Bauernhäuser gestanden haben, nach dem Krieg, aber die DDR-Behörden, bzw. die russen haben die Leute von dort vertrieben.
Der Natur ist die ehemalige Müllkippe, die da mal gewesen ist, noch gut anzusehen. Aber so nach und nach erobert sie sich ihr Revier zurück und erholt sich. Aber die abgestorbenen Bäume die da noch zwischen dem frischen Grün stehen, sprechen ihre eigene Sprache.




Am Nachmittag waren wir noch einmal in unserem Lieblingsimbiss und haben mit meinem  Schwager und seiner Verlobten einen Kaffee getrunken. Der Eisbecher durfte natürlich auch nicht fehlen. - War jedenfalls total lecker.

Und auf ein so tolles Wochenende folgt dann auch schon eine neue Arbeitswoche. Aber den Trubbel erzähle ich euch dann noch gesondert.

Mittwoch, 13. April 2011

1. April - mein Schwager hat Geburtstag

Der 1. April war in diesem Jahr recht entspannt. Ich musste zwar unter Leute, was ich an dem Tag nach wie vor mehr als ungern mache, aber da es ein Freiag war, und dann auch noch einer an dem wirklich jeder in der Firma sein Stresspäckchen abbekommen hat, hatte niemand wirklich Lust noch jemanden in den April zu schicken. Die sonst üblichen Scherze und Verarschungen blieben aus.
Am Abend hatten F. und ich noch gesellschaftliche Verpflichtungen bei seinem  Bruder. Er hatte Geburtstag und wollte direkt auf den Tag feiern. Auf einen Freitag ja nun nicht unbedingt die schlechteste Lösung. F. hatte zwar Spätschicht an dem Tag, konnte aber was eher schluss machen. Was seinen Kollegen wohl tierisch aufgeregt hat, aber F. lässt sowas ja kalt.
Wir sind als letzte bei der Feier angekommen. Hat mir aber nichts ausgemacht. Nur mein Schwager wurde leicht nervös, weil keine Plätze mehr frei waren. Die eine Freundin war wieder mit Kind und Kegel erschienen. Wobei ich bei den Kindern nicht mal was sage, aber Mama muss ja nun nicht überall hin mit. - Die Kinder waren da aber fertig mit Essen und sind somit vom Tisch gebeten worden.
Der Abend war ganz lustig. Vor allen Dingen, als im Garten das Feuer angezündet wurde. Da sitze ich ja immer zu gern davor. Und dann noch das laue Wetter.... einfach schön.
Die Kinder haben derweil  im Haus und Garten richtig gewütet. Das heißt, der Junge nicht so, aber das Mädchen.... Als wenn sie null Erziehung hätte. Rollerblades im Haus!!! Ständig am hin- und herhechten, raus in den Garten, wieder rein ins Haus... und mit den Blades überall hängen angestoßen und hängen geblieben... an der Stelle meine Schwagers hätte ich voll den Raster bekommen. Die hat ihm alles total eingesaut und die Terrassentür total zerschunden. Ich könnte mir vorstellen, dass das noch Ärger gibt.
Die Situation, als das Mädchen mit ihren Händen an der Scheibe rumgemehrt hat, und man die Mutter da erstmal drauf aufmerksam machen musste dass das so nicht geht, sprach für mich Bände. - Aber die Mutter war mit sich selber beschäftigt. Sie hat nämlich das große Heulen bekommen... So ist das mit Freuen, die so eingebildet seind, dass sie nicht mal das eigene Glück sehen.

Spenden für Japan

Ich habe die ganze Zeit nicht ein Wort über die vergangene und auch andauernde Katastrophe in Japan verloren. Das hatte  aber nicht mit Desinteresse zu tun. Ich war einfach der Meinung, dass ich selber nicht darüber reden muss, wenn ich am Ende doch nichts ändern kann. In meiner Freiwoche bin ich da im Second Life auf eine ganz tolle Sache gestoßen.
Im Game gibt es eine Gruppe namens "Dance4Intanfance". Normalerweise machen die mit ihren Avataren Tanzvorführungen und verdienen sich so ein paar Linden.
Hinter den Avataren stehen nun aber reale Menschen. Und die wollten nun auf ihre Art und Weise helfen.
Zunächst einmal haben sie drei Wochen lang auf ihre Gage verzichtet. Die Linden wurden für eine Spende gesammelt. Dann gab es eine große Aktion. Künstler aus SL konnten Dinge spenden, die dann versteigert wurden. Auch ich habe hierzu ein Schmuckset gespendet, was bei der Versteigerung einen guten Preis gebracht hat.
Auch verschiedene Shopeigentümer haben noch mitgemacht. Unter anderem auch icch zusammen mit Chantal, einer guten SL-Freundin. Wir verkaufen beide Dinge. Wir haben dann am letzten Tag der Aktion noch einmal 50% der Einnahmen gespendet. - Was andere da gemacht, bzw. gegeben haben, kann ich nicht sagen, aber am Ende konnten über 120.000 Lindendollar gespendet werden. Das entspricht irgendwas bei 400 Euro. Wir waren sowas von begeistert, von der Summe....
Überwiesen wurden dann 560 Euro. Das restliche Geld kam nämlich von einem Club im SL, der die ganze Sache irgendwie ins Leben gerufen wurde.



Übergeben wurde das Geld an der Caritas. Dieser Verein hatte schon im Voraus eine Spende nach Japan geschickt. Somit wussten wir, dass schon geholfen wurde. Und wenn wir wenigstens das entstandene Loch wieder aufgefüllt haben. So war der Weg zu einer anderen Spende geebnet. Es gibt so viel Leid auf der Welt, da hilft wohl jeder Cent.
Und das war nur eine Aktion von vielen, die in SL und rund um SL laufen und gelaufen sind. Dann bleibt mir nur noch  übrig, den Japanern alle Kraft der Welt zu wünschen. Kopf hoch, ihr da im Land der aufgehenden Sonne. Ihr schafft das!!!

Samstag, 9. April 2011

Sonntagsausflug in die Eisdiele

Es war mal wieder Sonntag im Lande, die Sonne schien und wir schreiben den 27. März. - Nach dem Frühstück wussten F. und ich nicht wirklich etwas mit uns anzufangen. So lang, bis ich auf die Idee kam, doch mal wieder ein Eis essen zu gehen. - Auf diese Weise brauchte ich kein Mittag kochen. Außerdem waren wir lang nicht in diesem Eiskaffee, weil es ein Stück weiter weg ist von uns.
Also packten wir Hund und Kamera ein und machten uns auf den Weg. Für was F. die Kamera mitnehmen wollte, war mir schleierhaft. Aber konnte ja sein, dass er ein Bild vom Eisbecher machen wollte.... aber es war gut, dass wir die Fotokiste dabei hatten...
Der Eisbecher jedenfalls war lecker. Ich hatte einen mit After Aight. F. wollte mir die immer stibitzen, aber da war er bei mir an der falschen Adresse. Ich esse die Dinger doch selber so gern.
Richtung Heimat sind wir dann jedenfalls eine andere Strecke gefahren. Schön gemütlich und total entspannt. Zumindest war es so lang gemütlich, bis ich voll die Panik gemach hatte, dass er anhalten soll. Mitten auf einer Brücke und so total aus dem Nichts heraus. - Der arme Kerl ist total weiß geworden. Ich glaube, ich habe ihm sowas von einem Schrecken eingejagt. Also im Nachhinein betrachtet würde es mich nicht wundern, wenn er mir eine gescheuert hätte. Ich hätte an seiner Stelle zumindest mal einen Brüller losgelassen.

Jetzt will ich aber auch nicht mehr um den heißen Brei herum reden. Ich wollte dich Störche fotografieren, die da auf einem hochen Dachgiebel ihr Nest gebaut hatten.
Und ich war so aufgeregt und voller Panik, weil ich Störche in echt und in freier Wildbahn noch nie gesehen hatte. Immer nur auf Bildern oder im TV. Und deswegen bin ich eben in dem Moment so abgedreht. Das war nichts weiter als die totale Begeisterung so etwas nun endlich auch mal live gesehen zu haben.
Bilder habe ich dann gleich eine ganze Serie gemacht. Auch welche im Flug und so.

Hier eine kleine Auswahl, etwas bearbeitet:




Als ich die Bilder dann ein paar Tage später durchsortiert habe, hatte ich dabei ein dermaßen seeliges Lächeln im Gesicht, dass ich sicher im Kreis gegrinst hätte, wenn mir die Ohren gefehlt hätten. Was war ich froh, in dem Moment allein zu sein. F. hätte sich aus meinem seeligen Grinsen mit Sicherheit wieder einen Scherz gemacht.
Aber meine Bilder machen mich noch heute glücklich.

Habt bitte Verständnis dafür, dass ich die Blogadresse mit eingebaut habe. Denn diese Bilder haben den Ausschlag gegeben, dass ich mein Glück bei einer Bildagentur versuchen möchte. Wäre ja blöd, wenn die dann einfach so rauskopiert werden....

Freitag, 8. April 2011

Werraquellen

Lang ist es her, dass ich etwas von unseren Sonntagsausflügen oder aus dem Alltag berichtet habe. Dabei liegt das nicht unbedingt daran, dass nichts passiert wäre. Ganz im Gegenteil. Ich hatte zwischendurch ja sogar eine Woche frei, weil ich Überstunden abbummeln musste, aber das ist eine andere Geschichte.
Es war also am 20- März in diesen Jahres, als F. und ich mit seinem Bruder und verlobter einen Sonntagsausflug machten. Es sollte an die Werraquellen gehen.
F. und ich wollten ursprünglich mit dem Motorrad fahren. Aber das haben wir dann doch nicht getan. War auch gut so, denn zum einen hätten wir in den Motorradschuhen nicht weit laufen können, und zum anderen lag da eben, also auf dem Rennsteig, noch Schnee und es wäre mächtig kalt geworden.
Wir haben dann also die Hunde eingepackt und sind los. Die Sonne hat geschienen, es war gute Laune angesagt... was will man an einem Sonntag Nachmittag mehr?
Wir haben uns bei Oberhof, irgendwo in einem Nest, einen Platz für die Autos gesucht und sind dann los.
Was ich nicht so toll fand, war das ich aufgrund meiner Fotografiererei so ziemlich hinterher hing. Die anderen dachten nicht daran, evtl. mal auf mich zu warten. Also habe ich nichts gesagt und bin eben hinterher getiegert.
An der Quelle selber haben F. und ich wieder die Kamera rüber und nüber gereicht. Das ist so ein heimlicher Wettbewerb zwischen uns. Wer macht die besseren Bilder. Wobei das Ergebnis für mich ein offenes Geheimnis ist, aber ok.
Was vielleicth noch ganz interessant ist: Es gibt ja zwei Werraquellen. Welche nun der wirkliche Ursprung ist, darum wird gestritten. Aber eingefasst, bzw. befestigt sind sie inzwischen beide und das damit verbundene Biotop somit verloren. Dafür hat das Auge ewas davon. Zumindest an der wo wir waren. Ein Fluss, der aus einem Löwenkopf entspringt.... Zugegeben, ein schöner Anblick das, aber auf der anderen Seite auch wieder ziemlich unnatürlich.
Jedenfalls sind wir an diesem Tag ein gutes Stück gelaufen. Und das wiederrum brachte die Erkenntnis, dass meine vermeintlich guten Trekkingschueh gar nicht so gut sind. Ich habe mir meine Füße jedenfalls sowas von zerschunden, so viele Blasen auf einen Schlag hatte ich noch nie: Beide kleine Zehen haben an dem Tag tierisch gelitten und waren eine einzige Blase. Und am rechten Fuß hatte ich mir oberhalb der Verse so ziemlich alles aufgescheuert. Aber es war ein schönter Tag und wenn die Schuhe nicht alles kaputt gemacht hätten, hätte er gut auch noch etwas länger dauern können. Zum Schluss bin ich dann wie auf Eiern gelaufen. Immer darauf bedacht, ja so wenig wie nur irgend möglich an die kaputt geriebenen Stellen zu kommen. Und was für eine Wohltat war das erst, als ich aus den Schuhen raus war.

Hier noch ein paar Bilder:






Mittwoch, 6. April 2011

Stephen Kin - "Schwarz"

Ein altes Buch, von dem ich nicht wirklich sagen kann, muss man es nun gelesen lesen oder ist es weniger schlimm, wenn man es nicht liest.
Der Revolervammn Roland verfolgt den Mann in Schwarz. Dabei erschießt er in der letzten Stadt vor der Wüste Mann und Maus, trifft in der Wüste einen Jungen, übernachtet bei ihm und wird später von einem anderen Jungen, aus einer anderen zeit, gerettet. Diesen nimmt er mit und ist später gezwungen, ihn zu opfern.

Mitten im Erzählfluss wechselt die Zeit oder der Ort der Handlung. Wirre und vollkommen abstruse Gedanken wechseln mit einer Handlung die fast langweilig ist, weil nichts zu geschehen scheint. - Das Buch liest sich wie irgendwelche wirren Drogenfantasien. Und Stephen King hat ja mal wirklich zugegeben, dass er einmal Drogen genommen hat. Das nenn ich mal ehrlich.
"Schwarz" ist ja der Auftakt zu einer kompletten Buchreihe. Diese habe ich seinerzeit mal relativ günstig bei Ebay erstanden. Wenn ich die Sache mal genauer betrachte, werde ich die Bücher nach dem Lesen wohl auch wieder verkaufen.