Sonntag, 23. Januar 2011

Kate Mosse - "Die achte Karte"

ICH HABE ES GESCHAFFT!!! Ich glaub das nicht. Ich habe diesen 700nochmawas-Seitenwälzer endlich durch. Und ich muss sagen, dass mich die Autorin mit diesem Werk schon so ziemlich enttäuscht hat. Kein Vergleich mit "Das geheime Labyrinth" welches das erste Buch war, was ich von Kate Mosse gelesen habe.

In diesem Buch hier jedenfalls laufen zwei Handlungsstränge nebeneinander her. Der eine spielt weit in der Vergangenheit und der andere jetzt. Wirklich zusammen finden die Stränge nie, aber es lässt sich erkennen, dass der Handlungsstrang weit in der Vergangenheit, ein Stück Familiengeschichte der Protagonistin des Handlungsstranges von heute ist.

Mein Problem war hier, dass Frau Mosse sich zwei verschiedener Erzähl arten bedient. Das heißt, erst dieser ausschweifende und umständliche Stil der alten Sprache und im nächsten Kapitel dieser lockere und flockige Stil von heute. Von einer auf die andere Seite musst ich mich umstellen. Das war nicht wirklich einfach.

Nun aber mal noch kurz zum Inhalt:
Meredith will eine Autobiographie eines bekannten Komponisten schreiben. Sie unternimmt viele Reisen um die umständliche Recherche bewerkstelligen zu können.
In einem Hotel lernt sie nicht nur eine neue Liebe kennen, sondern wird auch fündig, was ihrer Familie genau an diesem Ort einmal passiert ist. Sie wandelt auf den Pfaden, auf denen eine Urahnin einstmals von ihren Häschern verfolgt um ihr Leben fliehen musste.

Ich habs geschafft. Endlich. Zur Belohnung gibt es jetzt ein Buch, welches ich schon einmal gelesen habe. Da weiß ich, dass es toll ist und ein absolut angsterregendes Ende hat.