Samstag, 29. Januar 2011

Arnaldur Indridason - "Gletschergrab"

Ein wirklich spannungsgeladener Islandthriller. - Ich hab doch gesagt, ich belohne mich jetzt mit einem Buch, wo ich weiß, dass es klasse ist.

Aber zum Inhalt:
Gegen Ende des zweiten Weltkrieges stürzt auf dem Vatnajökul ein Flugzeug ab. Aufgrund eines Schneesturmes kommen die Rettungsaktionen zu spät und das Flugzeug ist vom Gletscher verschluckt worden.
1999 scheint der Gletscher das Frack wieder freigeben zu wollen. Auf Satellitenbildern hat man so etwas gesehen. - Sofort sind die Amerikaner der Basis auf Island in hellem Aufruhr. Man muss das Frack so schnell wie möglich und unter größter Geheimhaltungsstufe außer Landes schaffen.
Zwei junge Männer einer Bergnotrettungsgesellschaft kommen den Truppen aber zu nahe und sehen auch das Frack, wie es halb aus dem Eis ragt. Einer der beiden Männer bezahlt das mit dem Leben.
Die Schwester des anderen weiß nur die paar Fetzen, die ihr ihr Bruder am Telefon schnell noch durchgegeben hat. Aber auch das ist schon zu viel. Sie schwebt in großer Gefahr und kurze Zeit später stehen Mormonen vor ihrer Tür, die versuchen sie zu töten.
Ein Wettlauf beginnt, der voller Brutalität, aber auch voller Herzblut steckt.
Neheeeee, das Ende verrate ich nicht. Wäre ja noch schöner.

Nur so viel: Das Ende hat mir einen Schreikrampf entlockt. Allerdings nur, als ich es das erste mal gelesen habe. Da ich es nun aber zum zweiten Mal zur Hand genommen hatte, wusste ich ja, was auf mich zukam. Trotzdem war es nicht weniger spannend.
Und wer hier eine traumhafte isländische Landschaft und idyllische Landgeschichten erwartet, ist sowas von schief gewickelt. Denn hier steht Thriller drauf und der ist auch drin.

Und nun:
Nun nehme ich mir das Buch zur Brust, was ich mir gestern gekauft habe: "Der geschmiedete Himmel". Hier geht es um die Himmelsscheibe von Nebra.

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