Sonntag, 21. Oktober 2018

Wochenzusammenfassung 41. Kalenderwoche 2018

Allgemein:

Eine typische Nachtschichtwoche. Wobei diese Woche für mich ziemlich gut lief. Ich habe immer schön bequem die Norm geschafft. Sogar in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag, als ich etwas Neues gelernt habe. Da kann man ja im Normalfall so etwas wie "Einarbeitung" aufschreiben und ist gar nicht verpflichtet, die Norm zu schaffen. Das lief aber auch sowas von gut, dass ich die Sache einfach durch gezogen habe und am Ende fest gestellt habe, dass ich die Norm geschafft habe. - Das hat mich dann schon etwas stolz gemacht.
Geschlafen habe ich ziemlich viel und lang. Aber das habe ich jetzt nicht so eng gesehen. So viel vor hatten wir jetzt nicht, dass ich etwas verpasst hätte. Und außerdem nimmt sich der Körper ja auch "nur" den Schlaf, den er braucht. Von daher wird das schon alles seine Richtigkeit gehabt haben.
Kommende Woche habe ich dann 2. Schicht. Das ist ja so schon nicht gerade meine Lieblingsschicht. Und dann haben wir auch noch Audit.... - Ich sach mal nix. Außer: "Immer wir!!!!"

Am Freitag hatte ich beim Fleischer eine Art Begegnung der dritten Art. Und zwar stand hinter mir eine Mutter mit ihrem Sohn. Ich habe den Broccolisalat leer gekauft, weil ich halt vor ihr dran war. In dem Moment fängt die mit ihrem Sohn eine Disskusion an, von wegen, dass der gerade alle geworden ist und sie ihm jetzt keinen mehr kaufen könne. Die Tante wurde immer lauter, das Kind immer quengeliger und ich habe sehr wohl mitbekommen, dass die immer wieder zu mir rüber geschaut hat. - Hat die jetzt erwartet, dass ich ihr den Salat schenke? Hat die jetzt erwartet, dass ich meinen Appetit ignoriere, zum Wohle eines Kindes, dass ich nicht kenne? Oder was sollte diese lautstarke Diskussion.
Als wir dann bezahlt hatten und gingen, habe ich auch ihre Blicke im Rücken gespürt, als sie uns oder eben dem Broccolisalat hinterher geschaut hat. Meine Güte, wenn sie welchen haben will, dann soll sie halt fragen, nen Tag drauf am Vormittag kommen oder zu einem anderen Fleischer gehen. Das ist doch überall der gleiche Mix. Warum muss man dann mit seinem Kind so einen Aufstand inszenieren.... tut das Not?

Gestern waren der Muggel und ich am Vormittag eine Runde einkaufen. Er hat nach einer Weste oder Jacke gesucht. Der Mann hat da ja eine Ausdauer, wie sie sonst eigentlich nur den Frauen zu Eigen ist. Ich jedenfalls hatte irgendwann die Nase voll. Eine einzige Jacke hatte es, die uns, bzw. ihm zugesagt hätte. Und die hörte natürlich eine Größe unter seiner auf. Geht ja auch nicht, das große Größen auch toll aussehen können. Das müssen wohl grundsätzlich hässliche und unansehnliceh Kartoffelsäcke sein...
Ich habe ein paar neue Bücher bekommen.... so haben wir wenigstens etwas an diesem Tag bezweckt. Nun muss ich nur noch Zeit finden, diese dann auch zu lesen *lach
Am Abend waren wir im Kino. Wir wollten uns "Klassentreffen 1.0" ansehen. Davor waren wir noch schön essen. In einem Restaurant, wo ich schon immer mal wieder hin wollte. Und in dieser Woche hat es dann endlich geklappt. - Es war lecker und wunderbar gemütlich.
Im Kino hätte ich dann schon wieder aus der Haut fahren können. Die haben beim online buchen nen ganz anderen Saal angezeigt, als den, in dem wir dann letztenendes gesessen haben. So kam es, dass ich doch eingekeilt zwischen zwei Männer gehockt habe, mit nicht einem Krümel Platz für Beine oder mal einem Stück Armlehne. Himmel, haben meine Muskeln gekrampft, als ich endlich da raus durfte. - Noch so ein Ding, dann werde ich den Verein mal angeigeln. Oder zumindest mal fragen, ob sie diesen "Betrug" jetzt gewerbsmäßig betreiben.

Gelesen:

Ich habe am Sonntag wieder ein Buch aus der Talente-Reihe angefangen. Es ist Band 4 und heißt "Das Bündnis der Talente" von Mira Valentin – Was soll ich sagen... Ablenkungen vom Lesen sind herzlich willkommen und so ganz allgemein überzeugt mich die Schreibe so gaaaaaar nicht. Das soll um den Kampf gegen eine verfeindete Bande von Wesen gehen und um die Liebe. So etwas sollte einen schon irgendwie in den Stoff rein locken und fesseln. Tut es aber nicht. Ich lese den Text runter und fühle mich so gar nicht angesprochen. Null nichts!!!
Ich habe noch einen Band davon auf dem SuB. Aber ich glaube, den werde ich hinten runter fallen lassen. Lesen soll doch Spaß machen. Und nicht so eine Quälerei sein.

Second Life:

Mein Schmuckladen in der Neuauflage steht so gut wie. Das werde ich wohl dann heute Abend noch schaffen. Dann können wir den auch eröffnen.
Als nächstes ist dann der "Pferdeladen" in der Neuauflage geplant.
Verkauft habe ich sehr gut in dieser Woche. Auf Minx, wo wir so ein Gehege zusammen gemietet haben. Die Wochenmiete habe ich in jedem Fall schon wieder drinnen. Wenn das so weiter geht, entwickelt sich das noch zu einem Kassenschlager, das Ding.
Außerdem habe ich in dieser Woche einmal mehr fest stellen müssen, dass es doch wirklich ganz schön dreiste Mitspieler in diesem Game gibt. Zum einen hat ein mir vollkommen fremder Avatar einfach auf unsere Gehege ein Bundle zum Verkauf angeboten. Da brauchte ich dann so einen Verantwortlichen von der Sim, der ihm sein Eigentum wieder zurück gegeben hat.
Und dann hat mich ein Mieter von meiner Freundin angeschrieben, weil sich ein ihm komplett fremder Avatar mal eben auf seine Terasse gesetzt hat und da nicht weg wollte. Null reagiert hat dieses Wesen, als man es angeschrieben hat.
Mal ehrlich, ich bin mir schon bewusst, dass es sich heir "nur" um ein Spiel handelt, was man vielleicht nicht gar so ernst nehmen sollte. Aber ein gewisses Maß an Anstand kann man doch erwarten, oder wie, oder was?!

Topp der Woche:

Das gestrige Essen und die neue Ladung Bücher. - Etwas Besseres kann einem doch gar nicht passieren :)

Flop der Woche:

Das Desaster mit den Kinoplätzen. In so einer Sitzposition kann man den Film nicht wirklich genießen. Und dafür zahlt man auch noch 1 Euro mehr, als abends beim Lotto an der Kinokasse....

Samstag, 20. Oktober 2018

Susanne Gerdom - "Golden das Glück"

Susanne Gerdom
"Golden das Glück"
Bernsteinzauber Band 6
Verlag: cbt Kinder- und Jugenbuchverlag
ISBN: 9-783-641-19405-5
Seiten: 48

Zum einen hat mich der Name der Reihe aufmerksam werden lassen. Und dann auch die liebevoll gestalteten Cover. Ich habe sofort gemerkt, dass es wohl um Meerwesen gehen soll. Und wie das dann mit einem Urlaubsflirt zusammen hängen sollte, konnte ich mir erst einmal nicht erklären. - Deswegen habe ich das Buch dann gelesen und wurde angenehm überrascht. Die Reihe entwickelt sich zu einem richtig netten Leseschmankerl.

Na endlich... Ich weiß nun, wie es ausgeht. Und das war mal eine schwere Geburt. Jetzt hab eich auch begriffen, warum man diese Story auf 6 so ultrakurze Bände aufgeteilt hat. Der Leser braucht länger, bis er es gelesen hat und die Spannung steigt, gerade zum Ende hin, aufs Unermessliche. - Einfach nur grausam, was man hier mit dem Leser macht. Ich habe zum Beispiel einen kompletten Tag warten müssen, bis ich endlich weiter lesen konnte. Weil ich nämlich zwischendurch leider arbeiten musste.... Und das war einfach nur heftig.
Aber auch innerhalb dieses sechsten Bandes macht es die Autorin noch einmal richtig spannend. Bis zum Ende hin ist es ein Hin und Her und ein Rauf und Runter der Gefühle. Es zeichnet sich sogar ein Ende ab, mit dem ich so gar nicht einverstanden gewesen wäre. Aber der männliche Protagonist hat es zum Glück noch abgewendet.
Auch hier ist alles einfach und flüssig geschrieben. Die Handlung schreitet zügig voran und es wurde sich nicht mit unnötig langen Erklärungen aufgehalten. Mitunter verfällt die Autorin in einen ziemlich blumigen Schreibstil. Aber das hat mich in dem Moment nicht weiter gestört, weil es einfach in die Handlung gepasst hat und in dem Moment musste es dann eben einfach so sein. Es hat gepasst.
Fast schade, dass die Story hier jetzt zu Ende sein soll. Man könnte direkt mal eine Fanfiction draus spinnen und für sich die Story weiter schreiben. Potential wäre auf jeden Fall da und Ideen hätte ich auch. Mal sehen, vielleicht mache ich das ja auch.
Ganz ehrlich, tut euch die Reihe ruhig mal komplett an. Aber ich warne euch vor: Wenn ihr das lesen wollt, sorgt dafür, dass ihr alles 6 Bände sofort zusammen habt und direkt hintereinander weg lesen könnt. Zwar kommt man jederzeit und ohne Probleme immer wieder gut in die Handlung hinein, aber allein von der Spannung her, könnte das zur Tortour ausarten.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen. Einen Stern Abzug gibt es durch die wirklich ultrakurze Gestaltung. Man könnte meinen, dass man hier eine Kurzgeschichte liest, und nicht etwa ein Buch. - Die Kürze hat allerdings den Vorteil, dass ich in meiner Jahreschallenge gut voran rutsche. Das sollte aber nicht unbedingt der Sinn der Sache sein...
Trotzdem gibt es für alle Interessenten wieder eine Leseprobe auf meiner Website. Macht euch ein Bild von der wirklich einfachen und bildhaften Schreibweise. Der Text liest sich wirklich einfach und gut.

Wir lesen uns!

(Auszüge des des Textes sind auf meiner Website und auch auf Lovelybooks von"TanteGhost" zu finden.)

Freitag, 19. Oktober 2018

Hundestrand




Nicht weit weg von „Hoben“ sind ziemlich bekannte Seebäder. Hier war alles hübsch deutsch aufgeteilt in Hunde- und Menschenstrand. Steril und langweilig.
Das Wetter war in der zweiten Septemberwoche diesen Jahres recht durchwachsen. Vom Supersommer 2018 waren wir meilenweit entfernt. Aber die Seeluft hat das Hirn gut durchgelüftet.

Die Bilder entstanden am 08.09.2014

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Herr Sandnase



Damals war der Kommissar Kalte Schnauze noch so ziemlich gut beisammen. Er hat den Urlaub mit uns erbracht une einen riesigen Spaß beim Stöbern im Seegras und buddeln im Sand gehabt.

Die Bilder entstanden am 08.09.2014

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Sebastian Fitzek - „AchtNacht“

Sebastian Fitzek
Achtnacht
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 9-783-426-44408-5
Seiten: 332

Endlich mal wieder ein Fitzek. Ich hatte den Titel schon länger auf meinem SuB und habe mich schon drauf gefreut. Allerdings hätte ich mir das auch sparen können. Zwar war die Idee einer Hetzjagd in Berlin schon mächtig krank, aber Herr Fitzek hat schon bessere Titel abgeliefert. - Hat er jetzt auch ein Fliesbandproblem?

Sebastian Fitzek hat bisher für mich für das pure Lesevergnügen gestanden. Wie gesagt, bisher. Bei diesem Buch hier, hat er er schon ein wenig abgehakt. Aber eben auch nur ein wenig – nicht komplett!!
Zunächst einmal bin ich nur etwas holprig in die Handlung hinein gekommen. Mit dem Anfang konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Das hat sich dann ab Seite 50 etwas gebessert. So ab diesem Zeitpunkt hat sich dann so etwas wie eine Story gegeben. - Allerdings nicht in meinem Kopfkino. Entgegen aller Erwartungen hatte ich absolut keinen Film vor meinem geistigen Auge. Ich habe gelesen, was da stand. Ich habe begriffen, um was es ging und das war es dann auch schon.
Nein, die komplette Handlung hat mich nicht wirklich gefesselt. Der Motor zum Weiterlesen war vielmehr die Neugier, auf das, was da eventuell noch kommt. Wie sich die Story noch auflösen sollte. - Wirkliche Spannung sieht meiner Meinung nach anders aus.
Und das Ende... nein, ein Happy End war das nicht. Dazu haben die Protagonisten allesamt einfach viel zu viel verloren.
Die Schreibweise war typisch Fitzek. Die Handlung ist schnell und flüssig voran gegangen. Ab und zu sind Gefühle und Gedanken ein wenig zu sehr in den Fordergrund gerückt. Die Stellen waren aber zum Glück nicht so oft und ich konnte sie auch super überfliegen.
Alles in allem war das auf keinen Fall der beste Fitzek. Da hatte ich schon krankere Fantasien von diesem Mann. Aber ich habe es gelesen. Der Vollständigkeit halber.
Und jetzt werde ich mal googeln, ob ich die AchtNacht-Seite im Internet finden kann.

Ich bewerte das Buch mit 4 von 5 möglichen Sternen. Den einen Stern ziehe ich ab, weil es mich für einen Fitzek schon etwas enttäuscht hat. Wie schon mal erwähnt, der Mann schmeißt ein Buch nach dem anderen auf den Markt. Kann gut sein, dass ihm schon irgendwie die Luft aus geht. Aber schlechtere Bücher gibt es auf jeden Fall auf dem Markt.
Wer sich ein Bild von dem Buch will, kann das auf meiner Website tun. Dort habe ich eine Leseprobe.
Wir lesen uns!

(Auszüge des des Textes sind auf meiner Website und auch auf Lovelybooks von"TanteGhost" zu finden.)