Freitag, 19. Januar 2018

Kerstin Gier - „Wolkenschloss“

ISBN: 9-783-841-44021-1

Endlich war mal wieder ein Buch von Kerstin Gier in der Bestsellerliste. Obwohl mich das Cover nicht wirklich angemacht hat, war es doch mal wieder ein Buch von Kerstin Gier. Das hat mir als Argument vollkommen gereicht, es mal wieder vor zu zeihen. Also wurde es dazwischen geschoben und gelesen.

Das Wolkenschloss ist ein Hotel! Dieses „Geheimnis“ wurde dann gleich mal am Anfang gelüftet und hat mir schone eine gewissen Enttäuschung bereitet. Ich wollte doch eine mystische Fantasystory... aber das konnte ja noch werden.
Fanny, als Protagonistin, war mir jedenfalls von Anfang an sympathisch. Als Schulabbrecherin hat sie es nicht leicht. Und in dem Hotel schon gleich zwei mal nicht. Aber genau das hat sie mir sympathisch gemacht. Von ihrer kompletten Umwelt unverstanden, habe ich da auch irgendwie mich selber gesehen.
Und dann ging es auch gleich locker und fluffig in die Handlung hinein. Erklärungen, die am Anfang nun einmal nötig sind, flossen in die Handlung gut mit ein. Von Anfang an ging es flüssig vorwärts und ich habe schnell gemerkt, das man mit Fanny noch jede Menge Spaß haben kann.
Die vielen Personen, die in der Handlung mitmischen, schienen auf den ersten Blick für die Handlung unwichtig zu sein. Doch das große Finale bezieht sie zum Großteil noch einmal ein. - Mit dem Ende jedenfalls, habe ich nicht gerechnet. Zwar hat es mystische Elemente, die sind aber „nur“ schmückendes Beiwerk. Aber auch das kommt am Ende erst raus.
Kerstin Gier hat einen einzigartigen Schreibstil. Zwar verwendet sie Schachtelsätze nicht gerade sparsam, aber alles hat sich trotzdem leicht lesen lassen. Ich hatte die ganze Zeit ein wunderbar buntes Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Das Lesen hat Spaß gemacht und am liebsten hätte ich alles am Stück gefressen. Davon hat mich allerdings der Alltag sehr erfolgreich abgehalten.
Ein kurzweiliger Lesespaß, bei dem es vollkommen egal ist, ob es nun für Kinder oder Erwachsene geschrieben wurde. Kerstin Gier kann so schreiben, dass in ihren Büchern das selbe Phänomen greift, wie bei Harry Potter. Denn da haben auch Erwachsene wieder angefangen Kinder- und Jugendliteratur zu lesen.

Als Bewertung bekommt das Buch von mir die vollen 5 von 5 möglichen Sternen. Frau Gier hat in diesem Buch so erfolgreich mit meinen Gefühlen gespielt, wie ich es schon länger nicht mehr erlebt habe. Aus Enttäuschen wurde Neugier und aus der dann die absolute Überraschung. Da wurden nette alte Leute zu eiskalten Kidnappern. Das vom Pech verfolgte Mädchen, die Praktikantin, wird zur Heldin. Und Hotelangestellte sind auch nicht die, die sie zu sein scheinen. Sogar meine Portion Mystik habe ich bekommen. Zu jedem alten Hotel gehört schließlich ein eigener Hausgeist.
Auf meiner Website findet ihr jedenfalls wieder eine Leseprobe. So könnt ihr euch selber ein Bild, zumindest vom Schreibstil, machen.

Wir lesen uns!

(Auszüge des des Textes sind auf meiner Website und auch auf Lovelybooks von"TanteGhost" zu finden.)

Donnerstag, 18. Januar 2018

Trostlose Flure



Ein weiterer Tagesausflug im Jahr 2013 ging ins Frauengefängnis Hoheneck. Die damlalige "Schreckensburg" ist heute eine Mahn- und Gedenkstätte. Sie kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Allerdings muss man sich vorher anmelden, weil kein regulärer Museumsbetrieb statt findet. - Die in den nächsten Tagen folgenden Bilder sollen einen Eindruck vermitteln, was ich an diesem Tag real und vor meinem geistigen Auge gesehen habe.
Der Eingagnsbereich war schnell hinter uns. Wir standen schon nach ein paar Metern auf den untersten Fluren der "Schreckensburg". Eine Zelle reihte sich an die andere, eine sah trostloser aus, als die andere. - Sie wurden weitestgehend so gelassen, wie sie nach der Wende veralssen wurden. Einzig die verschiedensten Epochen des Gefängnisses, wurden vom Mobiliar her, versucht nachzustellen. Eine sehr interessante Geschichte.

Die Bilder entstanden am 31.08.2013

Mittwoch, 17. Januar 2018

Die Einfahrt



Ein weiterer Tagesausflug im Jahr 2013 ging ins Frauengefängnis Hoheneck. Die damalige "Schreckensburg" ist heute eine Mahn- und Gedenkstätte. Sie kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Allerdings muss man sich vorher anmelden, weil kein regulärer Museumsbetrieb statt findet. - Die in den nächsten Tagen folgenden Bilder sollen einen Eindruck vermitteln, was ich an diesem Tag real und vor meinem geistigen Auge gesehen habe.
Wir sind damals durch eben jene Einfahrt hinein gelaufen. Bzw. durch eine Tür daneben. Sofort war der Burgflair komplett verschwunden. Ware draußen noch Sommer, schönes Wetter und viel Grün, fühlte man sich hier gleich original, wie in einem Gefängnis.

Die Bilder entsandten am 31.08.2013

Dienstag, 16. Januar 2018

Gemeinsam Lesen #19

Es ist wieder Dienstag und ich möchte bei der Aktion


mitmachen.

Worum geht es?

Es gilt, drei Fragen zu dem Buch zu beantworten, welches man aktuell gerade liest.
Dann gibt es noch eine vierte Frage, die sich nicht um das aktuelle Buch dreht, aber um das Thema "Buch" allgemein und von einer Person eingasend wurde, die auch bei dieser Blogaktion mitmacht.


Legen wir los:

  1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
    Ich lese gerade "Verloren" von P.C. und Kristin Kast. Gerade bin ich auf Seite 94.
  2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
    Es machte ihm nicht viel aus, dass die meisten Jungvampyre ihn noch immer mieden.
  3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
    Der Band scheint endlich mal wieder etwas Fahrt aufzunehmen. Endlich schlafe ich nicht mehr ein, wenn ich nur mal ein Stück lesen möchte :-)
  4. Seid ihr schon einmal in die Versuchung gekommen die letzten Seiten eines Buches als erstes zu lesen? (Angela Busch)
    Also da kann ich mit einem ganz klaren "NEIN" beantworten. Ich verderbe mir doch nicht das Ende des Buches schon bevor ich angefangen habe... Geht gar nicht.

Die Schreckensburg



Ein weiterer Tagesausflug im Jahr 2013 ging ins Frauengefängnis Hoheneck. Die damlalige "Schreckensburg" ist heute eine Mahn- und Gedenkstätte. Sie kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Allerdings muss man sich vorher anmelden, weil kein regulärer Museumsbetrieb statt findet. - Die in den nächsten Tagen folgenden Bilder sollen einen Eindruck vermitteln, was ich an diesem Tag real und vor meinem geistigen Auge gesehen habe.
Von Weitem sieht die Burg ja noch recht interessant aus. Fast läd sie ein, doch einmal Landgraf und Burgräulein besuchen zu gehen. Aber auch nur, wenn man nicht weiß, was sich hinter diesen Mauern einmal abgespielt hat. Erst wenn man näher heran kommt, sieht man schon am Eingangsbereich, dass etwas nicht stimmt.

Die Bilder entsanden am 31.08.2013